Huawei will tausend Forschungsstellen in der Schweiz schaffen

24. Mai 2019 09:23

Shenzhen - Der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei will tausend Forschungsstellen in der Schweiz schaffen. In diesem Zusammenhang will er auch mehrere Millionen Franken in Forschungszentren investieren.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Huawei kommuniziert, zwei Forschungszentren in Zürich und Lausanne eröffnen zu wollen. Nun wird der Konzern konkreter. Wie Felix Kamer, Vize-Chef von Huawei Schweiz, gegenüber der „Tagesschau“ von SRF erklärt, will das Unternehmen tausend Forschende in der Schweiz beschäftigen. In den nächsten Jahren sollen dazu auch mehrere Millionen Franken in Forschungszentren in der Schweiz investiert werden.

Kamer hebt zwei klare Stärken der Schweiz hervor, die für die Investition sprechen. So sei einerseits die Innovationskraft der Schweiz sehr hoch. Dies zeigten etwa die vielen eingereichten Patente und die Lancierung innovativer Produkte. Anderseits seien in der Schweiz „hervorragende technische Hochschulen“ vorhanden.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA führte Kamer aus, dass genaue Forschungsthemen noch definiert werden müssten. Im Fokus stünden aber Kompetenzen, bei denen die Schweiz führend sei und die für Huawei mittelfristig relevant seien. „Wir suchen dies konkret in Physik, Computerwissenschaften, Nanotechnologie, Materialwissenschaften und weiteren Naturwissenschaften“, so Kamer. ssp

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