Höhere Preise belasten Marge der WWZ-Gruppe

26. August 2022 10:20

Zug - Die Zuger WWZ-Gruppe hat ihren Umsatz auf fast 135 Millionen Franken steigern können. Die hohen Kosten für die Energiebeschaffung belasten allerdings die Marge. Das Betriebsergebnis fällt um fast 40 Prozent auf 10,8 Millionen Franken.

Die höheren Preise an den Energiemärkten treffen die WWZ-Gruppe mit Sitz in Zug. Sie hat ihren Umsatz im ersten Halbjahr laut einer Mitteilung um 12 Prozent auf 134,7 Millionen Franken steigern können. Allerdings deckt der regionale Energieversorger die Nachfrage nur zu 20 Prozent aus der eigenen Produktion ab; 80 Prozent kauft er auf dem Markt ein. Dabei kann er die Preissteigerungen noch nicht an die Kunden in der Grundversorgung weiterreichen; die nächsten Tarifanpassungen stehen erst auf den 1. Januar 2023 an.

Das Betriebsergebnis der WWZ-Gruppe sinkt daher von 17,4 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2021 auf 10,8 Millionen im ersten Halbjahr 2022. Die Finanzanlagen weisen zudem einen Buchverlust von 3,2 Millionen Franken auf, während sie im Vorjahreszeitraum noch einen Gewinn von 5,0 Millionen erzielt hatten.  Die WWZ-Gruppe erzielte dennoch im ersten Halbjahr einen Gewinn von 7,3 Millionen Franken.

Das Unternehmen hat seine Investitionen vor allem in den Ausbau der Fernwärme und der Telekomnetze dennoch fortgesetzt. Insgesamt investierte es im ersten Halbjahr 41,7 Millionen Franken. stk

Mehr zu Energie

Aktuelles im Firmenwiki