Hitachi hat Interesse an Landis+Gyr

25. April 2017 13:22

Zug - Das japanische Unternehmen Hitachi will gemeinsam mit CVC Capital Partners ein Angebot für Landis+Gyr erarbeiten. Toshiba hatte kürzlich angekündigt, sich von der Messtechnikfirma mit Sitz in Zug trennen zu wollen.

Der angeschlagene japanische Industriekonzern Toshiba will Landis+Gyr verkaufen. Damit reagiert er auf die Milliardenverluste seiner amerikanischen Nukleartochter WestinghouseLaut einem Bericht von Bloomberg will Hitachi gemeinsam mit der Beteiligungsgesellschaft CVC Capital Partners ein Angebot erarbeiten. Den Informationen der Zeitung „The Nikkei“ zufolge bewegt sich ihr Angebot in der Höhe von 1,82 Milliarden Dollar. Laut „The Nikkei“ dürfte es jedoch noch weitere Interessenten geben. Zudem hatte Toshiba im April auch den Börsengang von Landis+Gyr als eine mögliche Option genannt.

Toshiba hatte Landis+Gyr 2011 gemeinsam mit der Innovation Network Corporation of Japan (INCJ) erworben. Der Industriekonzern hält 60 Prozent am Zuger Unternehmen, die öffentlich-private Gesellschaft zur Förderung von Innovationen 40 Prozent. Beim Angebot von Hitachi und CVC Capital Partners würde INCJ einen bestimmten Anteil an Landis+Gyr behalten.

Landis+Gyr stellt intelligente Stromzählern her und bietet zudem zahlreiche andere Dienstleistungen für Stromversorger an. Das Unternehmen ist international tätig und in 31 Ländern vertreten. ssp

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