Hightech Aargau soll fortgesetzt werden

04. Juni 2021 10:27

Aarau - Der Regierungsrat des Kantons Aargau möchte Hightech Aargau ab 2023 unbefristet fortsetzen. Durch dieses Programm zur Innovationsförderung werde die Wertschöpfung im Kanton erhöht. Der Regierungsrat hat für die Weiterführung auch zwei Kredite beantragt.

Durch das Innovationsförderprogramm Hightech Aargau wird die Wertschöpfung im Kanton Aargau erhöht, die Nachfrage nach entsprechenden Leistungen ist gross und der Bedarf dafür steige weiter an, heisst es in einer Medienmitteilung des Regierungsrates. Dieser wünscht daher eine Fortführung ab 2023 und eine Verstetigung. Die entsprechende Botschaft ist gemeinsam mit der Beantragung von zwei Krediten beim Grossen Rat verabschiedet worden. Diese Kredite sind für die beiden Kernstücke des Programms vorgesehen: 4,21 Millionen Franken pro Jahr für das Hightech Zentrum Aargau (HTZ) und 1,4 Millionen Franken pro Jahr für den Forschungsfonds Aargau.

Während die Weiterführung des Programms in der Anhörung grossmehrheitlich unterstützt worden sei, sei die Verstetigung nicht von allen zustimmenden Organisationen begrüsst worden, heisst es vom Regierungsrat weiter. Dieser halte dennoch an der Verstetigung fest, „da sich das Programm Hightech Aargau seit inzwischen acht Jahren bewährt hat und der Bedarf an Innovationsförderung eher steigen als sinken wird“. Durch vorgesehene Steuerungselemente sei es zudem möglich, notwendige Anpassungen vorzunehmen. Bei diesen Elementen handelt es sich um messbare Indikatoren. Zudem soll der Anteil am Gesamtbudget, den das HTZ selbst erwirtschaftet, von 7 Prozent auf 15 Prozent steigen. Bei gleichbleibendem Budget würde somit der Kantonsbeitrag leicht sinken.

Hightech Aargau ist 2012 vom Grossen Rat beschlossen worden. Ziel des Programms ist die Stärkung des Technologiestandortes Aargau. Jährlich werden dazu 400 Projekte umgesetzt, durch welche die Wettbewerbsfähigkeit der Beteiligten erhöht wird. Im vergangenen Jahr hatten diese Projekte einen Investitionsumfang von 20 Millionen Franken. Dabei kommen auf jeden Franken des Kantons 1 weiterer Franken an Fördergeldern des Bundes und 2 Franken durch die entsprechenden Unternehmen. Eine Befragung der HTZ-Kunden hat dabei ergeben, dass „die mit den Projekten generierten zusätzlichen Umsätze und Arbeitsplätze die investierten Summen um ein Vielfaches übersteigen“, so der Regierungsrat. jh

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