High Performance Battery will Serienproduktion starten

01. Juni 2021 09:40

Teufen AR - Das Start-up High Performance Battery AG hat einen umweltfreundlichen Feststoff-Akku entwickelt. Mit dem Beginn der Serienproduktion 2023 soll die Ostschweiz als Technologieführer in der internationalen Akku-Produktion positioniert werden.

Bei Feststoff-Akkus werden normalerweise Festionenleiter als Fertigteile in die Batterie eingebracht, heisst es in einer Medienmitteilung der High Perfomance Battery AG (HPB). Das Start-up aus der St.GallenBodenseeArea hat hingegen den weltweit ersten Feststoff-Akku entwickelt, bei dem eine chemische Reaktion innerhalb des Akkus stattfindet. Damit könne nicht nur die Umweltbilanz verbessert, sondern eine Hürde für die Serienproduktion genommen werden, so das Jungunternehmen aus Teufen.

Der Feststoff-Akku von HPB habe im Vergleich zu Lithium-Ionen-Batterien eine um 50 Prozent verbesserte Umweltbilanz, kommt ohne den Rohstoff Kobalt aus und ist schnellladefähig. Zudem ist der Festionenleiter laut der Mitteilung nicht entflammbar, so dass die Nutzung des Feststoff-Akkus sicher ist. Die „extrem hohe“ Lebensdauer ohne Leistungsverlust ist ein weiterer Vorteil der Entwicklung von HPB.

Das Start-up peilt nun die Serienproduktion an, deren Start für 2023 vorgesehen ist. Die Produktion soll dann modular aufgebaut werden, so dass eine „einfache Skalierung auf Gigafactory-Niveau“ möglich sein soll. Davon soll die Ostschweiz als Standort profitieren. Sie könne sich als Technologieführer in der internationalen Akku-Produktion positionieren, heisst es in der Mitteilung. jh

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