Helvetia steigert Geschäftsvolumen

04. September 2018 13:51

St.Gallen - Helvetia hat sein Geschäftsvolumen im ersten Halbjahr 2018 im Jahresvergleich ausbauen können. Als Wachstumstreiber erwies sich hier vor allem das Nicht-Lebengeschäft. Bei den Gewinnen mussten hingegen Einbussen gegenüber 2017 hingenommen werden.

Einer Mitteilung von Helvetia zufolge hat die St.Galler Versicherungsgruppe im ersten Halbjahr 2018 ein Geschäftsvolumen von 5,833 Milliarden Franken realisiert. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 entspricht dies einem Wachstum um 5,4 Prozent. Als Hauptwachstumstreiber macht Helvetia dabei das Nicht-Lebengeschäft aus. Hier legte das Geschäftsvolumen im Jahresvergleich um 5,5 Prozent zu. Aber auch im Lebengeschäft konnte der Finanzdienstleister aus der St.GallenBodenseeArea das Volumen steigern.

Als Konzernergebnis wurden 223,9 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 258,4 Millionen im ersten Halbjahr 2017. In der Mitteilung führt Helvetia den Rückgang auf gesunkene Erträge bei den Kapitalanlagen und eine im Jahresvergleich höhere Anzahl von Naturschadereignissen zurück. Auch die Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich trotz Einsparungen bei den Kosten im Jahresvergleich von 91,3 Prozent auf 92,7 Prozent. Alle Markteinheiten können jedoch eine Quote von unter 100 Prozent ausweisen und arbeiten somit profitabel.

„Helvetia kann für das erste Halbjahr 2018 ein gutes Kennzahlenset vorlegen“, wird Philipp Gmür, CEO der Helvetia Gruppe in der Mitteilung zitiert. „Wir erzielten ein solides Ergebnis trotz Gegenwind von den Kapitalmärkten und verschiedenen Unwetterereignissen.“ Besonders erfreut zeigte sich der Versicherungschef „über das vom Nicht-Lebengeschäft getriebene Wachstum sowie die unverändert gute Qualität unseres Kundenportfolios“. hs

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