Helvetia investiert in Jungunternehmen

11. Januar 2017 10:06

St.Gallen - Das Versicherungsunternehmen Helvetia lanciert mit Jahresbeginn den Helvetia Venture Fund. Damit soll unter anderem in Jungunternehmen investiert werden, welche die Digitalisierung des Versicherungsgeschäfts vorantreiben.

Helvetia möchte Investitionen fördern, die zur Digitalisierung des Kerngeschäfts des Versicherungsunternehmens beitragen, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Helvetia Venture Fund wird daher systematisch in Jungunternehmen investieren, die entsprechende Dienstleistungen anbieten, sogenannte InsurTechs. Für die nächsten Jahre ist eine Investitionssumme von 55 Millionen Franken vorgesehen, von der 25 Jungunternehmen profitieren sollen. „Der Helvetia Venture Fund wird einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Strategie helvetia 20.20 leisten. Um Geschäftsmodell-Innovationen für uns nutzen zu können, wollen wir auch in entsprechende Start-ups investieren und mit ihnen operativ zusammenarbeiten“, wird Geschäftsführer Philipp Gmür in der Mitteilung zitiert.

Helvetia legt bei den Investitionen zwei Schwerpunkte. Einerseits wird in InsurTech-Unternehmen investiert, welche Dienstleistungen für den klassischen Versicherungsbereich entwickeln. Andererseits stehen Jungunternehmen im Fokus, die in anderen Bereichen tätig sind und deren Produkte eine Brücke zum Versicherungsgeschäft von Helvetia schlagen können. Neben Unternehmen aus der Schweiz soll auch in Firmen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Spanien investiert werden.

Der Helvetia Venture Fund ist im Ressort Digital Ventures angesiedelt, das zum Bereich Unternehmensentwicklung gehört. Die Leitung dieses Bereichs wird im Laufe des ersten Quartals Martin Tschopp übernehmen, der von der UBS zu Helvetia wechselt. Tschopp verfügt über eine Lehrerlaubnis der Universität St.Gallen (HSG), an welcher er Betriebswissenschaft studiert hat. jh

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