Helvetia digitalisiert Kunstwerke

21. März 2017 13:12

Basel - Helvetia Versicherungen unterstützt drei Schweizer Kunstmuseen bei der Digitalisierung ausgewählter Werke ihrer Sammlungen. Der Versicherungskonzern will damit einen Beitrag zum Erhalt von Kunstwerken leisten.

Einer Mitteilung von Helvetia zufolge unterstützt die Versicherungsgruppe das Ernst-Ludwig-Kirchner Museum in Davos sowie die Kunstmuseen in Luzern und Bern bei der Digitalisierung ausgewählter Werke von Ernst-Ludwig Kirchner und Meret Oppenheim. „Das ureigene Ziel der Kunstversicherung ist es, Werke für zukünftige Generationen zu bewahren“, wird Philipp Gmür, CEO von Helvetia, in der Mitteilung zitiert. „Mit den Digitalisierungsprojekten erhalten wir nicht nur die Kunstwerke, sondern ermöglichen den Museen darüber hinaus neuartige Ausstellungsformate.“ 

Im Kirchner Museum Davos werden über 160 Skizzenbücher mit rund 11.000 Skizzen digitalisiert. Die fragilen Originale aus Papier sind in der Ausstellung nur als unantastbare aufgeschlagene Doppelseite zu sehen. „Das Digitalisierungsprojekt ermöglicht nun das digitale Umblättern und Vergrössern über Touchscreens“, erläutert Museumsdirektor Dr. Thorsten Sadowsky in der Mitteilung.

Im Kunstmuseum Bern soll die Vielfalt der künstlerischen Techniken von Meret Oppenheim über eine Digitalisierung der dort ausgestellten Objekte erfasst werden. Das Kunstmuseum Luzern schliesslich beherbergt zahlreiche Videoarbeiten von Künstlern aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Hier kann die Projektion über nicht mehr zeitgemässe Technik durch digitalisierte Kopien abgelöst werden. In das Digitalisierungsprojekt sollen Recherchen über Entstehung und Präsentation der Werke unter Mitarbeit der noch lebenden Künstler einbezogen werden. hs

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