Helvetia baut Hauptsitz in Basel aus

15. Februar 2017 13:11

Basel - Das Versicherungsunternehmen Helvetia investiert rund 200 Millionen Franken in seinen neuen Hauptsitz in Basel. Bis 2023 soll das geplante Doppelhochhaus an der St.Alban-Anlage fertig sein. Insgesamt werden 350 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Einer Mitteilung von Helvetia zufolge sehen die Entwürfe von Herzog & de Meuron einen Zwillingsbau parallel zum bereits bestehenden Hauptgebäude an der St.Alban-Anlage in Basel vor. Beide Hochhäuser sollen durch einen Zwischenbau verbunden werden. Die Kosten, einschliesslich einer Renovierung des alten Hauptgebäudes, veranschlagt Helvetia auf 200 Millionen Franken. Nicht eingerechnet sind dabei die Kosten für einen im Anschluss geplanten Neubau eines Wohnhauses mit rund 50 Wohnungen an der Nordseite der Anlage. 

Rund 350 neu entstehende Büroarbeitsplätze sollen die Kapazitäten für das Wachstum des Unternehmens in den kommenden Jahren bereitstellen. „Wir wollen als eines der führenden Schweizer Versicherungsunternehmen ein attraktiver Arbeitgeber in Basel bleiben und von da und von St.Gallen aus unsere Geschäftsaktivitäten gemäss unseren strategischen Zielsetzungen weiter ausbauen“, wird Philipp Gmür, CEO von Helvetia, dazu in der Mitteilung zitiert. 

Bei Neubau und Sanierung strebt Helvetia eine Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz an. Die Ausgestaltung der Anlage trägt nach Ansicht von Ralph-Thomas Honegger, Leiter Anlagen von Helvetia und Mitglied der Konzernleitung, gleichzeitig „sowohl den Bedürfnissen nach einer deutlichen Verbesserung unserer Abläufe und einer Modernisierung unserer Arbeitswelt am Basler Hauptsitz Rechnung als auch den Anliegen der lokalen Bevölkerung nach einer Aufwertung des Quartiers mit Begegnungszonen in einer offenen, ansprechenden Atmosphäre“ Rechnung. hs

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