HBP ist für Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

02. August 2021 11:04

Teufen AR - Das Start-up High Performance Battery (HPB) ist unter den Nominierten für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022. Der Sieger in der Kategorie Transformationsfeld Ressourcen wird aus 13 Unternehmen ermittelt. HPB entwickelt langlebige Feststoffakkus ohne kritische Rohstoffe.

High Performance Battery (HBP) ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022 nominiert. Das hat das Teufener Jungunternehmen am Montag bekanntgegeben. Ausgewählt wurde es laut der Medienmitteilung in Anerkennung seiner grünen Feststoffakkus von „nahezu unbegrenzter Lebensdauer“ bei „50 Prozent besserer Umweltbilanz“. Zudem enthielten diese grünen Batteriespeicher keine kritischen Rohstoffe wie Kobalt. So löse das Unternehmen das Problem der Batteriealterung an der chemischen Wurzel. Deshalb müssten die HBP-Akkus nicht mehr überdimensioniert werden, um Alterungseffekten vorzubeugen.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird von der Düsseldorfer Stiftung gleichen Namens vergeben. Mit fünf Wettbewerben, über 800 Bewerbern und rund 2000 Gästen bei der Abschlussveranstaltung ist dies die grösste Auszeichnung ihrer Art in Europa. Sie wird gemeinsam mit dem deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung vergeben. Auch diese 14. Ausgabe stellt besonders nachhaltige Unternehmen in den Fokus, die neue Wege gehen. HBP ist gemeinsam mit zwölf weiteren Firmen in der Kategorie Transformationsfeld Ressourcen nominiert.

„Wir gehen fest davon aus, dass uns andere Länder, insbesondere die EU, zukünftig mit CO2-Strafzöllen belegen“, so HBP-COO Thomas Lützenrath. „Gleichfalls fordern viele Unternehmen schon heute von ihren Zulieferern die CO2-Neutralität per Zertifikat. Wir freuen uns daher, einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz leisten zu können.“ Zudem unterstützten die grünen Feststoffakkus auch die Speicherung erneuerbarer Energien sowie die Glättung von Spitzenlasten. mm

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