Haus der Kantone zieht positive Zwischenbilanz

10. September 2018 13:18

Bern - Das Haus der Kantone blickt auf eine erfolgreiche Tätigkeit in den letzten zehn Jahren zurück. Das interkantonale Kompetenzzentrum hat die Zusammenarbeit der Kantonsregierungen, aber auch deren Dialog mit dem Bund gefördert.

Das im Juni 2008 in die Speichergasse 6 in Bern eingezogene Haus der Kantone feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Als Sitz von zwölf Direktorenkonferenzen, der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) und 16 Fachorganisationen habe das Kompetenzzentrum die Zusammenarbeit zwischen den Kantonsregierungen und den Dialog mit dem Bund gestärkt, schreibt die KdK in ihrer Mitteilung zur Jubiläumsveranstaltung. „Das Haus der Kantone ist eine ausgezeichnete Dialogplattform“, wird Staatsrat Pascal Broulis (VD/FDP) dort zitiert. „Es vereinfacht die Zusammenarbeit und Koordination, indem es das Know-how der interkantonalen Konferenzen räumlich bündelt.“

Die Konzentration der interkantonalen Konferenzen an einem Ort helfe den Kantonen bei der Bewältigung zunehmend komplexerer Politikbereiche, schreibt die KdK in der Mitteilung weiter. Dabei müsse das Haus der Kantone „eine Arbeitsgemeinschaft“ und nicht nur „eine Wohngemeinschaft verschiedener Konferenzen“ sein, wird Regierungspräsident Thomas Heiniger (ZH/FDP) dort zitiert. 

Der Präsident der KdK und Regierungsrat Benedikt Würth (SG/CVP) wies anlässlich des Jubiläums die Einschätzung der Kantonskonferenzen als Lobbyorganisationen zurück. „Zur Souveränität der Kantone gehört auch die freie Entscheidung, zusammen mit anderen Kantonen Interessen zu bündeln“, erläutert Würth in der Mitteilung. „Dadurch können wir unsere verfassungsmässige Rolle als institutioneller Partner des Bundes in der Aussen- und Innenpolitik effizienter und wirksamer wahrnehmen.“ hs 

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