Handelskammern fordern Verkehrsstrategie OST

29. August 2019 14:21

Romanshorn TG - Die Ostschweiz hat laut den regionalen Handelskammern viel Aufholbedarf im Bereich Mobilität. Das Thema war nun auch Schwerpunkt an der diesjährigen EcoOst Arena. Die Handelskammern fordern eine gemeinsame Verkehrsstrategie für die Ostschweiz.

Die Ostschweiz ist in den letzten 20 Jahren bei den Investitionen in das Nationalstrassennetz auf dem letzten Platz gelandet. Dies schreiben die Industrie- und Handelskammern Thurgau und St.Gallen-Appenzell in einer Medienmitteilung. Die beiden Handelskammern haben das Thema Mobilität entsprechend auch zum Schwerpunkt der diesjährigen EcoOst Arena gemacht. Die Politdiskussion am Mittwoch fand in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt.

Im Rahmen der Veranstaltung haben Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Vorträge gehalten. Sie plädierten unter anderem für die strombasierte Fortbewegung, die effizientere Verteilung von Gütern, die Entlastung an Spitzenzeiten auf Strassen und Schiene sowie für mehr Digitalisierung. Laut Thomas Ahlburg, CEO von Stadler Rail, bieten sich bei bestimmten Streckenabschnitten der Bahn erste Automatisierungen an.

Die Teilnehmer betonten im Rahmen der Veranstaltung auch die Wichtigkeit für eine gemeinsame Vorgehensweise bei der Zukunft der Mobilität. Die Industrie- und Handelskammern Thurgau und St.Gallen-Appenzell stellen daher die Forderung nach einer gemeinsamen Strategie der Kernregion Ostschweiz, welche „alle Verkehrsträger adäquat berücksichtigt“. Dabei soll zunächst ein temporärer Verkehrsrat OST zusammengesetzt werden. ssp

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