Hamilton-CEO lobt Graubünden

12. Februar 2019 12:06

Bonaduz GR - Die amerikanische Hightech-Firma Hamilton hat ihren europäischen Hauptsitz und ihre wichtigste Produktionsstätte im Kanton Graubünden. Laut CEO Andreas Wieland profitiert Hamilton dort unter anderem von qualifizierten Mitarbeitenden und einem guten Steuersystem.

Hamilton ist in den Bereichen Medizinaltechnik und Sensortechnik tätig und weltweit aktiv. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr neben seinem Standort in Bonaduz auch einen Neubau im Industriepark Vial in Domat/Ems GR bezogen. Im Kanton Graubünden befindet sich nicht nur der europäische Hauptsitz der amerikanischen Firma, sondern auch die wichtigste Produktionsstätte, wie Switzerland Global Enterprise (S-GE), der offizielle Aussenwirtschaftsförderer des Bundes, in einem Artikel schreibt.

In einem Interview mit S-GE spricht CEO Andreas Wieland über die Vorteile des Standorts Graubünden für das Unternehmen. Unter anderem seien „sehr gute Mitarbeitende“ vorhanden, welche das Unternehmen rekrutieren kann. Viele junge Leute seien auch gerne bereit, aufgrund der „hohen Lebensqualität und den Outdoor-Möglichkeiten“ nach Graubünden zu ziehen. Zwar sei die Produktion in der Schweiz teurer, aber für das auf Hightech spezialisierte Unternehmen lohnt es sich trotzdem: „Durch die Automatisierung, die sich in der Schweiz auf einem sehr hohen Niveau bewegt, lässt sich dieser Hightech-Standard einfacher bewerkstelligen“, so Wieland.

Wieland lobt weiter die Nähe zu den Hochschulen, mit denen Hamilton eng zusammenarbeitet – unter anderem der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Universität Zürich. Von Vorteil sei zudem die Nähe zu Pharmaunternehmen  – etwa in Basel –,  welche zu den Kunden von Hamilton zählen. Ausserdem profitiere Hamiliton von dem „doch sehr guten Steuersystem hier in der Region“.

Die Zusammenarbeit mit den Behörden sei in Graubünden „sehr unkompliziert“. „In Graubünden gibt es wirklich keine Hindernisse. Wenn ich etwa brauche, dann diskutiere ich das direkt mit der Regierung“, so Wieland. „Diese Nähe zu den Behörden und das gegenseitige Verständnis bewerte ich als sehr positiv.“ ssp

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