Hälfte der exportierenden KMU konnte Umsatz steigern

01. Juli 2021 15:08

Zürich - Die Hälfte der exportorientierten KMU konnte in den vergangen zwölf Monaten ihren Umsatz steigern. Das zeigt eine Umfrage, die der Verband swiss export und der Berater Kearney mit Partnern durchgeführt hat. 35 Prozent der Befragten dagegen leiden noch stark unter der Krise.

Exportorientierte Schweizer KMU schauen optimistisch in die Zukunft. Das zeigt eine Umfrage, die swiss export und die Managementberatung Kearney zusammen mit dem Raiffeisen Unternehmerzentrum und der Business Broker AG im April durchgeführt hat. An der Umfrage haben sich 120 exportorientierte Unternehmen beteiligt. Von ihnen schätzen 75 Prozent ihre mittelfristige wirtschaftliche Lage als gut bis sehr gut ein, heisst es in einer Mitteilung von swiss export.

Genau die Hälfte der Befragten konnte ihren Umsatz in den zurückliegenden Monaten sogar steigern. Dagegen leiden 35 Prozent der Befragten noch stark unter den Auswirkungen der Krise.

Die Corona-Krise hat laut der Umfrage den Wettbewerbs- und Innovationsdruck weiter gesteigert. Die Anforderungen an die Agilität und die Effizienz der Unternehmen seien gewachsen. Dabei sei auch die Politik gefordert, wird Claudia Moerker in der Mitteilung zitiert. „Um die durch die Krise gesteigerten Anforderungen weiterhin meistern zu können, ist es nötig, klare Rahmenbedingungen bezüglich der Digitalisierung und ein solides Fundament für die Beziehung mit der EU zu schaffen“, so die Geschäftsleiterin von swiss export. stk

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