Match4Care soll Pflegeheimen helfen, rasch Personal zu finden. Bild: zVg/Match4Care

Hackathon bringt Plattform für Pflegeheime hervor

06. April 2020 11:10

Zürich - Die neue Plattform Match4Care soll Pflegeheimen helfen, bei Engpässen rasch Personal zu finden. Entwickelt wurde sie im Rahmen eines Corona-Hackathons von HackZurich.

Ende März hat HackZurich auf Initiative der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) einen Online-Hackathon durchgeführt. Teilnehmende haben 72 Stunden lang Open-Source-Lösungen entwickelt, welche in der Corona-Krise helfen sollen.

Im Rahmen des Hackathons wurde in Rekordzeit auch eine neue Plattform für Pflegeheime entwickelt, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Match4Care soll insbesondere helfen, wenn in Heimen aufgrund des Coronavirus Küchenpersonal, Reinigungsfachkräfte, Wäschereimitarbeitende oder Haustechniker ausfallen. Die Heime sollen über die Plattform rasch neue Fachkräfte finden können. Ziel ist es dabei auch, Fachkräfte zu mobilisieren, welche aufgrund der Krise derzeit weniger zu tun haben.

Match4Care wurde von der Gruppe des Unternehmers Silvan Leibacher entwickelt. Sein Team wurde von der Careum Hochschule Gesundheit in Zürich, dem Kompetenzzentrum Pflege und Gesundheit (KZU) sowie vom Spitex Zürich Limmat fachlich unterstützt.

Die neue Plattform ist seit dem 3. April auf dem Netz. Als Trägerschaft wurde die IG Match4Care Schweiz mit Vertretern aus dem Gesundheits- und Pflegebereich geschaffen. Die IG ist als Netzwerk nicht kommerziell ausgerichtet und hat keinen Rechtsstatus. ssp

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