Gütermetro gewinnt neue Aktionäre

10. Juli 2019 14:13

Basel - Vier weitere Aktionäre sind bei der Cargo sous terrain AG eingestiegen. Das Unternehmen will ein unterirdisches Transportsystem für Güter in der Schweiz realisieren. Die Vernehmlassung für das zugrunde Bundesgesetz endet am Mittwoch. Der bisherige Eindruck des Unternehmens ist positiv.

Mit Rikscha Taxi, Berninvest, die Emil Egger AG und Cargo24 sind vier weitere Schweizer Firmen zum Aktionariat von Cargo sous terrain (CST) gestossen. Sie bringen unter anderem Fachwissen in den Bereichen Logistik und Finanzwesen in das Unternehmen. Im Rahmen des CST-Projekts soll der Gütertransport in der Schweiz unter die Erde verlegt werden. Dabei sollen Güter in dreispurigen Tunneln rund um die Uhr mit einer Geschwindigkeit von rund 30 Kilometern pro Stunde transportiert werden.

Voraussetzung für die Realisierung der Gütermetro ist das Bundesgesetz über den unterirdischen Gütertransport (UGüTG). Die Vernehmlassung für dieses Gesetz endet am heutigen Mittwoch. „Bis zum heutigen Zeitpunkt sind CST zahlreiche unterstützende Stellungnahmen bekannt“, schreibt CST in einer Mitteilung. Diese stammen den Angaben zufolge von Kantonen, politischen Parteien sowie Umwelt-, Wirtschafts- und Branchenfachverbänden. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) wird nun eine umfassende Auswertung vornehmen. CST erwartet den Beginn der Parlamentsberatungen über die Gesetzesvorlage im Herbst des laufenden Jahres.

Wenn das Gesetz rechtskräftig wird, will sich CST zunächst auf den ersten Tunnel von Härkingen-Niederbipp nach Zürich konzentrieren. Dieser soll nach Plan des Unternehmens 2030 eröffnet werden. ssp

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