Graubünden will für Start-ups bürgen

28. Mai 2020 12:59

Chur - Die Regierung des Kantons Graubünden schliesst sich dem Bundesprogramm zur Unterstützung von Jungunternehmen an. Mit ihm verbürgen Bund und Kantone anteilig Kredite von Start-ups. Der Kanton Graubünden beteiligt sich mit Bürgschaften über insgesamt maximal 3 Millionen Franken.

Die Kantonsregierung habe entschieden, „am Programm des Bundes zur Unterstützung von Start-ups, die aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, teilzunehmen“, informiert die Standeskanzlei des Kantons Graubünden in einer Mitteilung. Mit dem Programm werden aussichtsreiche Jungunternehmen aus den Bereichen Wissenschaft und Technologie mit Bürgschaften unterstützt. Dabei wird jede Bürgschaft zu 65 Prozent vom Bund und zu 35 Prozent vom Kanton getragen.

Als Höchstgrenze für jede Bürgschaft sieht das Programm 1 Million Franken vor. Unternehmen müssen die entsprechenden Kredite innerhalb von zehn Jahren zurückzahlen, in schwierigen Fällen wird eine Rückzahlungszeit von 15 Jahren eingeräumt. Die Obergrenze der Bürgschaften von Bund und Kantonen insgesamt ist auf schweizweit 154 Millionen Franken fixiert.

„Für den Kanton Graubünden hat die Regierung beschlossen, Bürgschaften zugunsten Start-ups von insgesamt maximal 3 Millionen Franken einzugehen“, informiert die Standeskanzlei in der Mitteilung. Interessierte Jungunternehmen können einen entsprechenden Antrag auf dem Portal des Bundes einreichen. hs

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