Graubünden will Digitalisierung fördern

17. März 2020 14:34

Chur - Die Bündner Regierung will die Digitalisierung im Kanton mit 40 Millionen Franken fördern. In diesem Zusammenhang hat sie eine Botschaft für den Erlass eines neuen, befristeten Gesetzes zuhanden des Grossen Rats verabschiedet.

Die Bündner Regierung will den Wirtschaftsstandort Graubünden wettbewerbsfähiger machen. Dazu soll in die Digitalisierung investiert werden. Ein Verpflichtungskredit von 40 Millionen Franken soll dabei die Grundlage schaffen. Nun hat der Regierungsrat eine Botschaft für den Erlass eines neuen, befristeten Gesetzes zuhanden des Grossen Rats verabschiedet. Das Gesetz soll unter anderem die Grundsätze zur Verwendung des Kredits regeln.

Einer Mitteilung der Regierung zufolge muss jede geförderte Massnahme „einerseits einen Veränderungsprozess im Sinn der digitalen Transformation zum Inhalt haben und andererseits mit dem festgelegten Zweck und den Zielen vereinbar sein“. Die Hauptziele sind es, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Graubünden zu steigern, den Wohn- und Wirtschaftsstandort Graubünden attraktiver zu gestalten und zusätzliche Wertschöpfungspotenziale in Graubünden zu erschliessen.

Auch ein Fachgremium soll eingerichtet werden. Dieses soll innovative Kräfte und Digitalisierungsexperten aus verschiedenen Bereichen zusammenbringen, welche Digitalisierungsvorhaben identifizieren, initialisieren, begleiten und koordinieren. Ausserdem soll das Gremium die Vorhaben auf ihre Machbarkeit prüfen.

Der Grosse Rat wird die Vorlage voraussichtlich in der Junisession 2020 beraten. ssp

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