Graubünden gibt Entwicklungsimpulse

19. Oktober 2020 12:43

Chur - Bund und Kantone wollen wirtschaftliche Entwicklungsimpulse für Berggebiete setzen. Das Berggebietsprogramm Graubünden 2020 bis 2023 sieht dafür Mittel in Gesamthöhe von 3,4 Millionen Franken vor. Sie sollen touristischen Infrastrukturen und innovativen Kleinprojekten zugute kommen.

Ein von Bund und Kantonen entwickeltes Programm für die Berggebietskantone soll die wirtschaftlichen Potenziale in besonders peripheren Berggebieten entwickeln helfen, erläutert das Departement für Volkswirtschaft und Soziales des Kantons Graubünden in einer Mitteilung. Für den Kanton Graubünden stehen dafür im Berggebietsprogramm Graubünden 3,4 Millionen Franken für den Zeitraum von 2020 bis 2023 zur Verfügung. Dabei stammen 70 Prozent der Gelder aus Bundesmitteln, die übrigen 30 Prozent steuert der Kanton Graubünden bei.

Die Mittel aus dem Berggebietsprogramm Graubünden sollen bereits bestehende Massnahmen des kantonalen Umsetzungsprogramms im Rahmen der Neuen Regionalpolitik ergänzen, informiert das kantonale Departement. Beide Programme sollen Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Berggebiete stärken und neue Arbeitsplätze schaffen. Das neue Berggebietsprogramm Graubünden ermögliche es dabei, Vorhaben in fünf weiteren Bereichen finanziell zu unterstützen, heisst es in der Mitteilung.

Konkret können finanzielle Förderbeiträge für kleinere touristische Infrastrukturen oder innovative Kleinprojekte beantragt werden. Auch die Durchführung von Machbarkeitsstudien für Ideen oder die Bildung von Trägerschaften sollen aus dem Berggebietsprogramm finanziell unterstützt werden. Informationen über die zu erfüllenden Kriterien und ein Formular für die Antragstellung stehen auf dem Internetportal des Kantons bereit. hs

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