Graubünden erhält einen eigenen Technopark

02. Juli 2020 12:35

Landquart GR - Der Kanton Graubünden und der Technopark Liechtenstein haben in Landquart den Technopark Graubünden gegründet. Das Gründerzentrum bietet bis zu 40 Arbeitsplätze und konzentriert sich auf Life Sciences, Medtech, Photonik, Automation, Robotik und ICT.

Der Innovationsstandort Graubünden wird gestärkt. Der Kanton Graubünden hat zusammen mit dem Technopark Liechtenstein den Technopark Graubünden gegründet, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Das neue Gründerzentrum am Bahnhof Landquart geht am 1. September an den Start. Ziel sei es, technologie- und exportorientierte Jungunternehmen in einer frühen Startphase anzusiedeln und zu fördern, heisst es in der Mitteilung. Besonderes Augenmerk werde dabei auf die Schlüsseltechnologien Life Sciences, Medtech, Photonik, Automation, Robotik und ICT gelegt.

Der Technopark Graubünden wird von einem Trägerverein betrieben. Dieser Verein wird von Rudolf Minsch geführt, dem Chefökonomen von economiesuisse, der selber aus Graubünden stammt. Dem dreiköpfigen Vorstand gehört ausserdem auch Othmar Oehri an, der CEO des Technoparks Liechtenstein. Damit sollen die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinaus gesichert und die Start-up-Szene im Rheintal gestärkt werden.

Der Kanton Graubünden unterstützt den Betrieb des Technoparks mit 260‘000 Franken pro Jahr.

Der neue Technopark tritt der Technopark-Allianz bei. Dieser gehören bisher sieben Technoparks in der Schweiz und Liechtenstein an. stk

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