Graubünden bietet neuartige alpine Rundreise an

30. Juni 2020 11:48

Chur - Mit dem Alpine Circle nimmt Graubünden Ferien eine neue Rundreise in sein Angebot auf, die im Gegensatz zum klassischen Roadtrip mit dem Auto auch Strecken mit der Rhätischen Bahn und sogar dem E-Bike ermöglicht.

Die wahren Attraktionen einer Ferienregion auszumachen ist für Touristen oft nicht leicht. Die Tourismusorganisation des Kantons Graubünden, Graubünden Ferien, hat deshalb jetzt eine neue Attraktion in ihr Programm aufgenommen: den Alpine Circle. Man will damit nicht mehr und nicht weniger als zu weltweit bekannten Rundreisen wie der Garden Route in Südafrika oder dem Golden Circle in Island aufschliessen. Um Planung und Auswahl zu erleichtern, wird Graubünden Ferien laut Medienmitteilung auch einen digitalen Reisebegleiter auflegen.

Eckpfeiler der neuen Rundroute, die in drei unterschiedlichen Längen gebucht werden kann, sind der Schweizerische Nationalpark, die Gletscherwelt Diavolezza, der Landwasserviadukt und die Rheinschlucht. Es gibt drei Routenvorschläge: Bei der kurzen (150 Kilometer) und der mittleren (200 Kilometer) werden drei Erlebnishöhepunkte, bei der langen (450 Kilometer) alle vier besucht. „Durch die hohe Dichte spezieller Natur- und Kulturerlebnissen ist Graubünden als Touring-Destination prädestiniert“, erklärt Patrick Dreher, Leiter Innovation & Erlebnisentwicklung bei Graubünden Ferien. Jede der vier Attraktionen sei einzigartig: Die Albula- und Berninalinie der Rhätischen Bahn mit dem imposanten Landwasserviadukt sei eine von nur drei Zugstrecken weltweit, die den Titel UNESCO-Welterbe trage. Und der Schweizerische Nationalpark sei der älteste Nationalpark der Alpen und eines der bestgeschützten Naturreservate in Europa.

Rundreisen dieser Art werden klassischerweise als Roadtrip für Autofahrten konzipiert. In Graubünden setzen die ersten Pauschalangebote, mit denen der Alpine Circle bereist werden kann, auch auf alternative Formen der Fortbewegung, wie die Rhätische Bahn oder E-Auto und E-Bike. „In Zukunft soll das Angebot noch breiter werden“, versichert Dreher. Zurzeit werde geprüft, ob man eine Route mit E-Bike-Ladestationen ausrüsten könne. gba

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