Go for Impact geht an den Start

Das Schweizer Textilunternehmen Gessner stellt Produkte her, die sortenrein zu trennen sind und sich in einem Stoffkreislauf befinden. Bild: Gessner / Climatex

Der Schwerpunkt der im Februar gegründeten Initiative liege auf dem Umgang mit Rohstoffen und Materialien, informiert Gründungsmitglied Swissmem in einer Mitteilung. Neben dem Branchenverband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie gehören Go for Impact das Bundesamt für Umwelt (BAFU), der Wirtschaftsverband economiesuisse, der Verband für nachhaltiges Wirtschaften öbu , die Organisation für praktischen Umweltschutz Pusch, der Verband der chemischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie scienceindustries, der Textilverband Swiss Textiles und die Umweltschutzorganisation WWF Schweiz an. Zusammen wollen sie „die Schweizer Wirtschaft bei der Reduktion ihres negativen und der Steigerung ihres positiven Umweltimpacts im In- und Ausland unterstützen“, heisst es in der Mitteilung. 

„Go for Impact will unterschiedliche Akteure, die im politischen Geschehen teilweise weit unterschiedliche Positionen vertreten, in eine gemeinsame Körperschaft integrieren“, erläutert Sibyl Anwander vom BAFU die hinter dem Verein stehende Idee in der Mitteilung. „Damit sollen gemeinsame Ziele erreicht und Projekte für einen schonenden Umgang mit Ressourcen umgesetzt werden.“ Go for Impact-Präsident Kurt Lanz von economiesuisse setzt dabei darauf, dass über „die institutionalisierte Zusammenarbeit auf Fachebene eine neue Dynamik“ entsteht, „die den Weg bereitet für unternehmerische Lösungen“. Vizepräsident Ion Karagounis vom WWF Schweiz erhofft sich „raschere Ergebnisse für die Umwelt durch einen interdisziplinären Wissenstransfer zwischen Privatwirtschaft, Staat, Wissenschaft und NGO“.  

Die Geschäftsstelle von Go for Impact wurde für eine Übergangszeit bei Pusch in Zürich eingerichtet. Auf der Gründungsversammlung im Februar wurde zudem der Vorstand gewählt und ein erstes Projekt im Textilbereich beschlossen. hs