Globus verkauft Fachgeschäfte

20. Juli 2020 13:31

Zürich - Der frühere Globus-Chef Thomas Herbert und die Modeunternehmer Bayard übernehmen 31 Läden von Magazine zum Globus, alle ehemaligen Schild- und Herren-Globus-Filialen sowie alle Navyboot-Filialen. 320 Mitarbeitende werden übernommen.

Mit dem Verkauf von 31 Fachgeschäften setzt die Magazine zum Globus AG ihre Strategie um, die unter den neuen Eigentümern Signa und Central Group auf Positionierung im Luxussegment abzielt. Zum 1. Februar 2021 übernimmt das Trio Thomas Herbert, Silvia Bayard und Fredy Bayard alle ehemaligen Schild- und Herren-Globus-Filialen sowie alle Navyboot-Filialen der Globus Gruppe. Herbert ist ehemaliger CEO von Globus. Wie Globus in einer Medienmitteilung betont, werden von den Käufern sämtliche 320 Mitarbeitenden zu den bestehenden Konditionen übernommen.  

„Mit Thomas Herbert, Silvia Bayard und Fredy Bayard haben wir die ideale Käuferschaft für unsere Fachgeschäfte gefunden. Als ehemaliger CEO der Magazine zum Globus kennt Thomas Herbert sowohl die Geschäfte als auch die Mitarbeitenden sehr gut. Unser ganzes Team ist froh über diese schnelle und vor allem auch für die Mitarbeitenden nachhaltige Lösung“, erklärt Franco Savastano, CEO der Magazine zum Globus. Die von Globus übernommenen Filialen sollen unter dem Namen „Bayard Co Ltd“ oder „Navyboot“ betrieben werden.

Vittorio Radice, Verwaltungsratspräsident der Magazine zum Globus: „Wir sind rundum zufrieden. Globus ist im ersten Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise gut unterwegs; die Umsätze seit Wiedereröffnung liegen deutlich über den Erwartungen und die sofort eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen zeigen bereits positive Effekte. Auch unser Onlinegeschäft entwickelt sich sehr erfreulich.“ Mit der Positionierung im Luxus- und Premiumbereich konzentriere sich Globus auf die Kernkompetenz, die die Firmengeschichte seit mehr als 100 Jahren präge. Die Gesellschafter Signa und Central Group, denen auch die deutsche KaDeWe Group und die italienische Warenhäuser von La Rinascente gehören, würden in den nächsten Jahren mehr als 300 Millionen Franken investieren. gba

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