Glencore schreibt weiter rote Zahlen

24. August 2016 09:41

Baar ZG - Der Zuger Bergbaukonzern Glencore muss einen Verlust von 615 Millionen Dollar hinnehmen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Verlust aber verringert werden.

Glencore schreibt im ersten Halbjahr 2016 weiterhin rote Zahlen. Der Verlust konnte jedoch von 817 Millionen Dollar in der Vorjahresperiode auf 615 Millionen Dollar reduziert werden. Der Umsatz ging laut einer Medienmitteilung des Unternehmens in den ersten sechs Monaten des Jahres um 6 Prozent auf 69,4 Milliarden Dollar zurück. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) brach um 38 Prozent ein und belief sich auf 875 Millionen Dollar.

Der Rohstoffkonzern konnte seine Schulden weiter abbauen. Die Nettoverschuldung sank im ersten Halbjahr um 9 Prozent auf 23,6 Milliarden Dollar. Er sparte unter anderem bei den Investitionen. Dort sanken die  Ausgaben um 51 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Dollar.

Glencore gab in einer separaten Mitteilung auch bekannt, dass er einen Teil der künftigen Förderung in der Ernest Henry-Mine in Australien an den Konzern Evolution Mining veräussert hat. So nimmt Evolution die vollständige Goldförderung und je 30 Prozent der Kupfer- und Silberförderung der Mine ab. Damit will Glencore seine Schulden weiter abbauen. Mit dem Vorverkauf der Förderung werden rund 670 Millionen Dollar frei. ssp

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