Glattal diskutiert Zukunft der Energie

09. Juni 2021 12:33

Glattbrugg ZH - Die diesjährige Regionalkonferenz von glow. das Glattal war der Zukunft der Energieversorgung im Gemeindeverbund gewidmet. Der Verein Zürich Erneuerbar stellte dazu Energieregionen im Wirtschaftsraum vor. Am Beispiel Wallisellen wurde die Umsetzung des Klimaabkommens eruiert.

An der diesjährigen Regionalkonferenz habe glow. das Glattal sein 20. Jubiläum feiern können, informiert der Gemeindeverbund in einer Mitteilung. Im Eingangsbeitrag ging Präsidentin Edith Zuber auf die Erfolge der Zusammenarbeit der in glow. das Glattal zusammengeschlossenen acht Gemeinden ein. In der Mitteilung streicht der Gemeindeverbund dabei „die Erfolgsstory der Glattalbahn“ heraus.

Im Mittelpunkt der von etwa 30 Teilnehmern besuchten Veranstaltung stand jedoch die Zukunft der lokalen und regionalen Energieversorgung. Hier stellte zunächst Daniel Sommer den Verein Zürich Erneuerbar vor. Der Kantonsrat (EVP) und Präsident des überparteilichen Vereins ging in seinem Vortrag vor allem auf Energieregionen wie den Bezirk Meilen, das Knonauer Amt und das Zürcher Weinland ein. Dabei habe Sommer betont, „dass sich eine aktive Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden mit den Energieversorgungsunternehmen im Energiebereich lohnen würde“, heisst es in der Mitteilung.

Am Beispiel einer von der Gemeinde Wallisellen erstellten Studie wurde die Frage nach der Umsetzung des Klimaabkommens diskutiert. Dabei wurden Aspekte wie der Einsatz von Energieträgern auf Parzellenebene, die Zusammensetzung des Energieverbrauchs der Gemeinde oder Mobilität und Konsumverhalten der Bevölkerung evaluiert. Als Fazit halte die Analyse fest, dass jeder Einzelne zu sofortigem Handeln aufgefordert sei, heisst es in der Mitteilung. Zudem könne das Ziel einer Netto-Null nur gemeinschaftlich erreicht werden. hs

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