GKB steigt bei Twelve Capital Holding ein

20. Januar 2022 14:25

Chur/Zürich - Die Graubündner Kantonalbank (GKB) erwirbt 30 Prozent der Twelve Capital Holding AG aus Zürich und nimmt im Verwaltungsrat des auf den Versicherungssektor spezialisierten Anlageverwalters Einsitz. Die Beteiligung soll die Abhängigkeit der GKB vom Zinsgeschäft reduzieren.

Die GKB steigt mit einem Anteil von 30 Prozent bei der Twelve Capital Holding AG ein, informiert die Kantonalbank in einer Mitteilung. Im Zuge der Transaktion nimmt die GKB auch Einsitz in den Verwaltungsrat des auf den Versicherungssektor spezialisierten Anlageverwalters aus Zürich. Über den Kaufpreis der Beteiligung werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

Der Einstieg bei der Twelve Capital Holding AG erfolgt im Rahmen der Strategie der Bank, ihre Abhängigkeit vom Zinsgeschäft durch Diversifikation der Erträge zu verringern. „Wir positionieren uns neben dem traditionellen Zinsgeschäft konsequent als Anlagebank und bieten damit auch unseren Kundinnen und Kunden ein erweitertes Spektrum an Anlagelösungen“, wird GKB-CEO Daniel Fust in der Mitteilung zitiert. Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Behörden soll die Transaktion rückwirkend zum Jahresbeginn 2022 erfolgen. 

„Die strategische Beteiligung bringt Stabilität in unser Aktionariat und wir können mit der GKB zusammen unsere Wachstumsziele weiter verfolgen“, lässt sich Urs Ramseier, Präsident des Verwaltungsrats der Twelve Capital Holding AG, in der Mitteilung zitieren. Ihr zufolge ist Twelve Capital auf verschiedene Anlageklassen des Versicherungssektors spezialisiert. Dabei hebt der Anlageverwalter insbesondere Katastrophenanleihen, sogenannte Cat Bonds, hervor. Die vom Eintritt bestimmter Katastrophenereignisse abhängigen Anleihen könnten als historisch zu traditionellen Anlageklassen gegenläufige Anlagen zur Stärkung der Portfoliostabilität beitragen. hs

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