Gewinner erhalten Watt d’Or

Der Watt d’Or ist am Donnerstagabend in fünf verschiedenen Kategorien vergeben worden, wie aus einer Medienmitteilung des Bundesamts für Energie (BFE) hervorgeht. Bei den „Energietechnologien“ erhielten die DEPsys SA aus Puidoux VD und die IBB Energie AG aus Brugg AG den Preis für die Plattform für intelligente Stromnetze GridEye. Die dhp technology AG aus Zizers GR und die IBC Energie Wasser Chur wurden in der Kategorie „Erneuerbare Energien“ für ihre Leichtbau-Solaranlage HORIZON ausgezeichnet, die dank Seilbahntechnologie über der genutzten Infrastrukturfläche schwebt und diese somit verdoppelt.

Die BLS AG aus Bern und die Universität Basel erhielten gemeinsam den Watt d’Or in der Kategorie „Energieeffiziente Mobilität“. Damit wird ihre Messkampagne für Energie in Schienenfahrzeugen gewürdigt. In der Kategorie „Gebäude und Raum“ haben die Stiftung Habitat aus Basel und die ADEV Energiegenossenschaft aus Liestal den Preis entgegengenommen. Die Stiftung entwickelt in Basel das Quartier Erlenmatt Ost, in welchem ADEV „eine der grössten Solarstrom-Eigenverbrauchsgemeinschaften der Schweiz realisiert hat“, wie das BFE informiert.

Darüber hinaus wurde der Spezialpreis Transition vergeben. Diesen erhielten das Wasserforschungsinstitut Eawag, die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und die dransfeldarchitekten ag aus Ermatingen TG für das Forschungs- und Innovationsgebäude NEST in Dübendorf ZH. Dort hat dransfeldarchitekten eine vollständig solarbetriebene Fitness- und Wellness-Anlage realisiert. Für den stellvertretenden Empa-Direktor Peter Richner ist die Auszeichnung ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. „Im NEST spannen Forschung und Wirtschaft zusammen und können mit Unterstützung der öffentlichen Hand – wie etwa dem Bundesamt für Energie – völlig neue Konzepte in einem 1:1-Massstab und unter Einbezug von realen Nutzern umsetzen und validieren“, wird Richner zitiert. „Damit stossen wir Innovationen an, die zur Realisierung der Schweizer Klima- und Energieziele und zu einer Dekarbonisierung des Gebäudeparks beitragen.“ jh