Gesundheitskonferenz zeigt gesunde Lebensräume auf

21. Januar 2019 14:57

Bern - Städte und Gemeinden können zur Förderung eines gesunden Lebensstils beitragen. Wie das geht, zeigte die 20. Gesundheitsförderungs-Konferenz am 17. Januar in Bern auf. An ihrer Organisation waren auch der Gemeindeverband und der Städteverband beteiligt.

„Gesundheit ist auch Sache der Städte und Gemeinden“, so ist die Mitteilung des Schweizerischen Städteverbands zur 20. Gesundheitsförderungs-Konferenz überschrieben. Sie wurde von der Gesundheitsförderung Schweiz in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), dem Schweizerischen Gemeindeverband und dem Schweizerischen Städteverband organisiert.

Auf der Konferenz wurden die Umwelt- und Rahmenbedingungen diskutiert, mit denen gesunde Lebensbedingungen und Lebensräume geschaffen werden können. Dabei sei es sinnvoll, „Aktivitäten zur Gesundheitsförderung mit der lokalen Politik in Einklang zu bringen, denn Städte und Gemeinden haben vom Sport bis zur Kultur viele Bereiche, die für das Wohlergehen der Bevölkerung entscheidend sind“, erläutert Martin Tschirren, stellvertretender Direktor des Schweizerischen Städteverbandes, in der Mitteilung. 

Zu einer Verbesserung von Lebensqualität und sozialem Zusammenhalt könnten bauliche Massnahmen und eine gute Ortsplanung ebenso beitragen wie Sport- und Kulturangebote oder eine durchdachte Alterspolitik, heisst es weiter in der Mitteilung. Die Gemeinden trügen bereits „mit einem regen Vereinsleben und dem aktiven Einbinden ihrer Bevölkerung zum sozialen Zusammenhalt und zur Identifikation mit dem Wohnort bei“, wird Hannes Germann, Präsident des Schweizerischen Gemeindeverbands, dort zitiert. Er plädiert dafür, „der Gesundheitsförderung und Prävention“ in Zukunft noch grösseres Gewicht „in den kommunalen Politikbereichen einzuräumen“. hs

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