Gemeindeversammlung in Turgi stimmt für Fusion

18. November 2022 12:36

Turgi/Baden AG - Die Gemeindeversammlung in Turgi hat dem Vertrag zur Fusion mit der Stadt Baden mit Mehrheit zugestimmt. Bei der Versammlung der Einwohnergemeinde gab es 119 Ja-Stimmen gegen 9 Nein-Stimmen. Es folgen noch zwei weitere Abstimmungen.

In der ersten von insgesamt drei Gemeindeabstimmungen über die geplante Fusion von Turgi und Baden hat die Versammlung der Einwohnergemeinde von Turgi dem Vertrag mit Mehrheit zugestimmt. Auf Einladung des Gemeinderats waren 131 Bürgerinnen und Bürger von Turgi am Donnerstag, 17. November, zu der Versammlung ab 19.30 Uhr ins Bauernhaus an der Limmat gekommen. Bei der Abstimmung gab es dann ein klares Votum für den Zusammenschluss. 119 Ja-Stimmen gegen 9 Nein-Stimmen lautete das Ergebnis. 

Der als Initiator der Fusionsbestrebungen geltende Gemeindeammann Adrian Schoop von Turgi führte durch den Abend. Badens Stadtammann Markus Schneider und Frau Vizeammann Regula Dell’Anno nahmen ebenfalls teil, um allfällige Fragen zum Fusionspartner direkt zu beantworten. In der Fragerunde waren kaum kritische Voten aus der Versammlung zu hören. Es ging um Themen wie Anstellungsgarantie für Mitarbeitende der Gemeinde Turgi und Besitzstandsgarantie für Vereine.

Schoop bedankte sich am Schluss für die klare Abstimmung, wie einem Artikel des „Badener Tagblatts" zu entnehmen ist. Schneider sprach seinen „herzlichen Dank für das grossartige und sehr grosse Vertrauen“ aus. Turgi und Baden gehörten zusammen, sagte der Badener Stadtammann.

Nachdem Turgis Bevölkerung der Fusion zugestimmt hat, stehen noch zwei Abstimmungen im Einwohnerrat in Baden an. Sie werden am  6. und 7. Dezember durchgeführt. Wird der Vertrag auch dort angenommen, dann findet am 12. März 2023 die obligatorische Volksabstimmung darüber in beiden Gemeinden statt.

Am 13. Juni 2021 hatten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Baden und Turgi Ja zur Ausarbeitung eines Fusionsvertrags gesagt. Nach dem Mitwirkungsverfahren und der anschliessenden kantonalen Überprüfung ist der Fusionsvertrag angepasst und Ende Oktober 2022 verabschiedet worden. gba 

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