Geistlich Pharma reduziert CO2-Ausstoss

13. Februar 2019 12:10

Schlieren ZH - Die Geistlich Pharma AG will ihren Bedarf an fossilen Brennstoffen bis 2020 auf fast Null verringern. Dazu tragen namentlich Wärmetauschsysteme bei. Zudem erzeugt das Unternehmen einen Grossteil seines Stroms aus eigener Wasserkraft.

Die Geistlich Pharma AG hat 2015 noch mehr als die Hälfte ihres Energiebedarfs aus fossilen Brennstoffen gedeckt. Wie aus einer Aufstellung ihres Verwaltungsratspräsidenten Andreas Geistlich hervorgeht, trugen fossile Brennstoffe mit 3677 Megawattstunden zum Gesamtverbrauch von 6537 Megawattstunden bei. Ein gutes Viertel der Energie wurde in Form von Strom eingekauft, der restliche Strombedarf – 1442 Megawattstunden - wurde mit firmeneigenen Wasserturbinen gedeckt. 

Bereits 2017 konnte der Verbrauch von fossilen Brennstoffen auf 2200 Megawattstunden gesenkt werden. Dafür lieferten umweltfreundliche Wärmetauschsysteme 1000 Megawattstunden. 

Für 2020 rechnet die Geistlich Pharma AG nur noch mit einem fossilen Energieverbrauch in Höhe von 100 Megawattstunden. Das sind 300.000 Liter Heizöl weniger als noch fünf Jahre zuvor. Dagegen soll der Beitrag der Wärmetauschsysteme auf 3000 Megawattstunden erhöht werden. Die firmeneigene Wasserkraft soll 1600 Megawattstunden liefern, der Rest wird in Form von Strom eingekauft.

Die DELTA Zofingen AG, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Ed. Geistlich Söhne AG, produziert bereits seit 2014 Solarstrom auf ihrem eigenen Dach. Die Anlage gehört mit 170 Megawattstunden zu einer der grössten in der Region Zofingen. stk

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