Gastroplattform lädt Gastronome zur Teilhabe ein

23. Februar 2021 14:35

Zug - Larky.ch will das Abholgeschäft von Gastrobetrieben rentabler gestalten. Dafür verzichtet die Gastroplattform auf die sonst übliche Vermittlungsgebühr. Zudem bietet Larky.ch den Gastronomen an, Teilhaber der Plattform zu werden.

Lieferungen oder Abholservice von Speisen und Getränken seien zwar insbesondere in der Pandemie ein wichtiger Zusatzumsatz, aber auch „alles andere als einfach“, schreibt Larky.ch in einer Mitteilung. Als damit verbundene Schwierigkeiten werden in der Mitteilung das relativ kleine Zeitfenster für die sogenannten Pickup-Bestellungen und die hohe Gebühr genannt, die von herkömmlichen Vermittlungsplattformen berechnet wird. Beidem will Larky.ch an den Kragen gehen.

Dabei will die Gastroplattform zum einen ein Konzept aus der Flugbranche anwenden: je früher die Bestellung, desto günstiger ihr Preis, erläutert Larky.ch. Auf diese Weise sollen mehr Bestellungen und profitablere Umsätze generiert werden.

Zum anderen erhebt Larky.ch im Gegensatz zu anderen Vermittlungsplattformen keine Vermittlungsgebühr. Angeschlossene Gastrobetriebe zahlen stattdessen einen Beitrag von 100 Franken im Monat. Die Gastroplattform arbeite nicht gewinnorientiert, sondern wolle eigene Gewinne den Gastrobetrieben zugute kommen lassen, erläutert Larky.ch in der Mitteilung.

Darüber hinaus lädt Larky.ch die Gastronomen zur Teilhabe an der Gastroplattform ein. Für ihren ersten Jahresbeitrag von 1200 Franken können die Gastrobetriebe anteilig Aktien und somit ein Mitspracherecht erhalten, heisst es in der Mitteilung. „Wir wollen mit Larky nicht nur die Margen der Gastrobetriebe wieder erhöhen, wir wollen es zusammen mit ihnen tun“, wird Larky-Geschäftsführer Patrick Hitz dort zitiert. „Um es zu betonen: Larky verkauft den Gastronomen keine Softwarebeteiligung, wir bieten allen gemeinsam die Chance, etwas Grosses aufzubauen.“ hs

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