Freihandelsabkommen hat gute Chancen

24. Februar 2021 14:28

Zürich - In der dritten und letzten Abstimmungsumfrage von Tamedia haben die Befürworter des Freihandelsabkommen mit Indonesien die Nase vorn. Das E-ID-Gesetz wird von einer Mehrheit hingegen abgelehnt. Das Verhüllungsverbot hat an Zustimmung verloren, seine Annahme bleibt aber wahrscheinlich.

Weniger als zwei Wochen vor der Abstimmung am 7. März zeichnet sich eine Annahme des Freihandelsabkommens mit Indonesien ab. In der dritten und letzten der auf den Newsportalen von Tamedia und 20 Minuten durchgeführten Abstimmungsumfragen hatten 44 Prozent der Befragten angegeben, ein Ja in die Urne legen zu wollen. Weitere 8 Prozent tendieren eher zum Ja.

Sicher oder eher mit Nein stimmen wollen nur noch 36 beziehungsweise 6 Prozent der Befragten. Der Anteil der noch Unentschlossenen war gegenüber der zweiten Abstimmungsumfrage von 13 auf 6 Prozent zurückgegangen. Dem zugrunde gelegten Prognosemodell zufolge sei eine Annahme des Abkommens daher sehr wahrscheinlich, erläutert die zur TX Group gehörende Tamedia in einer Mitteilung zur Abstimmungsumfrage.

Beim E-ID-Gesetz wird eine Ablehnung hingegen immer wahrscheinlicher. Der Anteil der Befragten, die sicher oder eher ein Nein in die Urne legen wollen, hat sich gegenüber der zweiten Umfrage von 55 auf aktuell 56 Prozent erhöht.Die Zustimmung ist gleichzeitig von 40 auf 42 Prozent gestiegen. Eine Annahme sei damit laut Prognosemodell unwahrscheinlich, schreibt Tamedia.

Die Volksinitiative für ein Verhüllungsverbot habe hingegen „nach wie vor gute Chancen“, heisst es in der Mitteilung. Zwar ist der Anteil ihrer Befürworter gegenüber der zweiten Umfrage von 65 auf 59 Prozent gesunken. Ihre Annahme bleibe aber laut Prognosemodell wahrscheinlich, schreibt Tamedia. hs

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