Forscher vernetzen Mikrostromnetze

04. Mai 2016 12:48

Cambridge - Eine Gruppe von aktuellen und ehemaligen Studenten des Massachusetts Institute of Technology bei Boston hat ein Steuerungssystem für Mikrostromnetze entwickelt. Damit kann die Nutzung erneuerbarer Energien vereinfacht werden.

Die Gewinner von Heila Technologies konnten im Finale des Wettbewerbs um den MIT Clean Energy Prize fünf Mitbewerber ausstechen und sicherten sich ein Preisgeld von 100.000 Dollar (95.000 Franken), wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in einer Mitteilung erläutert. Bisher seien Mikrostromnetze nicht miteinander kompatibel gewesen, erklärt John Donnal von Heila. Durch die Entwicklung seiner Gruppe seien Anwender nun in der Lage, sich die bestmöglichen Komponenten auszuwählen und durch Heila die Kompatibilität herzustellen. Wenn der Betrieb von Mikrostromnetzen auf diese Weise derart erleichtert werde, sei auch die Integration von Strom aus erneuerbaren Quellen kein Problem mehr.

In einem Pilotprojekt hat Heila Gasgeneratoren und Hunderte Solarmodule, die mit unterschiedlichen Arten von Batterien verbunden waren, zusammengeschlossen. Das Preisgeld soll nun genutzt werden, um weitere Projekte an Militärstützpunkten und Regionen, die nicht an das Stromnetz angeschlossen sind, zu realisieren. jh

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