Forscher unterstützen Spitäler

27. März 2020 10:55

Zürich - Der ETH-Bereich hat eine Corona-Plattform ins Leben gerufen, die Spitäler mit Forschern vernetzt. Über diese sollen Forscher ihre ungenutzten Ressourcen den Spitälern zur Verfügung stellen können.

Aufgrund der raschen Ausbreitung des Coronavirus dürften Spitäler in den kommenden Wochen „bis ans Limit strapaziert werden“, schreibt die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) in einer Medienmitteilung. Die Forschergemeinschaft will die Spitäler deswegen unterstützen. Dazu hat der ETH-Bereich die Plattform Academic Resources for COVID ins Leben gerufen.

Ziel der Plattform ist es, Spitäler und Forschende zu verknüpfen. An den Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen gibt es viele Geräte und Verbrauchsmittel, die aufgrund der Reduktion der Laborforschung wegen des Virus derzeit kaum genutzt werden. Spitäler können sie aber gut gebrauchen.

Seit dem Start der Plattform vor einigen Tagen konnten bereits mehrere Ressourcentransfers vermittelt werden, sagt Sebastian Bonhoeffer, ETH-​Professor für Theoretische Biologie. Die erste Erfahrung zeige, dass nicht nur spezialisierte Ausrüstung, sondern auch einfaches Verbrauchsmaterial  – etwa Zentrifugenröhrchen – nachgefragt werden.

Spitäler können ihre Anfragen zunächst an die an den Koordinierten Sanitätsdienst der Armee (KSD) richten. Von da werden sie an die Plattform weitergeleitet und von Forschern bearbeitet. ssp

Mehr zu Forschung und Entwicklung

Aktuelles im Firmenwiki