FL1 sichert Mobilfunknetze am Flughafen Genf

Bild: Flughafen Genf

Der Flughafen Genf werde „als Drehscheibe besonders stark von exponierten Persönlichkeiten mit streng vertraulichem Wissen frequentiert“, schreibt FL1 in der entsprechenden Mitteilung. Um ihre Kommunikation zu schützen und den reibungslosen Betriebsablauf zu sichern, lässt der Flughafen Genf seine Mobilfunknetze von FL1 in Liechtenstein sichern.

„Wir sind als Dienstleister in der Lage, Spionage beziehungsweise mögliche Angriffe auf sensible Bereiche zu erkennen und sogenannte IMSI-Catcher oder Störsender (Jammer) ausfindig zu machen“,  wird Mathias Maierhofer, CEO der Telecom Liechtenstein, in der Mitteilung zitiert. Entsprechende Einrichtungen könnten in Drohnen oder Fahrzeugen auf das Flughafengelände gebracht und dort zur kompletten oder teilweisen Abhörung oder Unterbindung des Mobilfunk- und GPS-Netzwerks genutzt werden, wird in der Mitteilung erläutert. Die Technologie von FL1 könne derartige Angriffsversuche frühzeitig bemerken und abwehren. Sie biete damit „insbesondere für kritische Infrastruktur, aber auch Industriebetriebe und Organisationen hohen Schutz vor Lauschangriffen“, meint Maierhofer.

Für den CEO des Flughafens Genf, André Schneider, sind die Dienstleistungen von FL1 „ein wichtiger Teil unseres Sicherheitskonzepts“. Der Flughafen wolle „seinen Gästen den bestmöglichen Schutz vor der Ausspähung von einzelnen Personen, beziehungsweise dem Abhören von Mobilfunkgesprächen bieten“. hs