Firmen haben fairen Zugang zu Nachbarmärkten

23. Juni 2021 14:25

Bern - Die Schweiz ist beim Marktzugang in den Nachbarländern keinen systematischen Diskriminierungen ausgesetzt. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Bundes. In Italien sind Schweizer Firmen mit mehr Bürokratie konfrontiert als in den anderen Nachbarländern.

Schweizer Erbringer kurzfristiger Dienstleistungen und Schweizer Teilnehmer an öffentlichen Ausschreibungen sind in den Nachbarländern keinen systematischen Diskriminierungen ausgesetzt. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht, den der Bundesrat am Mittwoch verabschiedet hat.

Angesichts komplexerer Rechtsvorschriften sind Schweizer Akteure in Italien zwar mit mehr Bürokratie und Schwierigkeiten konfrontiert als in Deutschland, Frankreich und Österreich, so der Bericht weiter. Durch verschiedene Massnahmen in den vergangenen Jahren sei ein Teil der Probleme in diesem Bereich jedoch bereits erfolgreich gelöst werden.

Der Bundesrat hebt hervor, dass sich der Bericht vor allem auf die Bedingungen zwischen der Schweiz und Italien konzentriert. Dies hänge mit der „schwachen Beteiligung“ von Unternehmen an der Umfrage und mit methodologischen Gründen zusammen. ssp

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