Finma forciert Kampf gegen Geldwäscherei

16. November 2016 13:47

Bern - Die Finma will in den kommenden Jahren einen starken Fokus auf die Kapitalisierung der Banken legen. Sie will aber auch den Kampf gegen die Geldwäscherei forcieren und setzt zudem auf eine innovationsfreundliche Regulierung.

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) hat sich für die Periode 2017 bis 2020 neue Ziele gesetzt. Diese unterstreichen insbesondere die Wichtigkeit der Stabilität der Finanzinstitute, schreibt die Aufsichtsbehörde in einer Mitteilung. Insgesamt hat die Finma sieben Schwerpunkte festgelegt. Ein grosses Gewicht fällt etwa auf die Kapitalisierung der Finanzinstitute. Weiter will sich die Finma für ein korrektes Geschäftsverhalten, eine innovationsfreundliche Aufsicht und Regulierung sowie die Bekämpfung neu entstehender Risiken einsetzen.

Die Finma will insbesondere auch den Kampf gegen Geldwäscherei verstärken. Dabei will sie in erster Linie auf eine vorausschauende Aufsicht und präventive Massnahmen setzten. Die Innovationsfähigkeit des Finanzplatzes will die Aufsichtsbehörde durch den Abbau wettbewerbsbehindernde Regulierungshürden sowie geeigneten Rahmenbedingungen unterstützen.

Der Bundesrat hat die Ziele der Finma am Mittwoch genehmigt. ssp

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