Finanzmuseum strebt nach Museumspreis

Das Schweizer Finanzmuseum kombiniert historische Ausstellungsstücke mit Multimedia-Installationen. Bild: Schweizer Finanzmuseum

Das erste und bisher einzige Finanzmuseum der Schweiz ist erst im Sommer 2017 eröffnet worden. Doch bereits jetzt ist es einer der Kandidaten für den Europäischen Museumspreis. Wie das Museum in Zürich-West in einer Mitteilung schreibt, hat das European Museum Forum die Einrichtung für die Auszeichnung nominiert, der neben dem Hauptpreis auch Einzelpreise in fünf Kategorien umfasst. 

Das Museum verbindet in seiner Ausstellung historische Exponate mit multimedialer Darstellung. Derzeit findet neben der Dauerausstellung auch die Sonderausstellung „30 Jahre SMI: Aktienindizes erklärt!“ statt.
Das Finanzmuseum wird von der Stiftung Sammlung historischer Wertpapiere betrieben, die 2001 von der Börsenbetreiberin SIX gegründet worden ist. Die Sammlung der Stiftung umfasst rund 10.000 Wertpapiere aus über 150 Ländern.

Der Europäische Museumspreis wurde vom Europarat ins Leben gerufen. Er wird seit 1977 vergeben. Zu den Nominierten aus der Schweiz gehören in diesem Jahr auch das Engadiner Museum in St.Moritz GR, das Museum für Kommunikation in Bern und das World Nature Forum in Naters VS. Der Preis wird Ende Mai in Sarajewo vergeben. stk