Finanzmarktaufsicht stärkt Geldwäschereiprävention

29. März 2019 11:32

Vaduz - Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein unterstellt ihren Apparat zur Bekämpfung der Geldwäscherei dem Bereich Geldwäschereipräventation und Andere Finanzintermediäre. Zudem wird die Geldwäschereiaufsicht personell verstärkt.

Hintergrund der Neuorganisation seien „die verschärften Regeln in der Bekämpfung der Geldwäscherei, die Einführung einer konsequent risikobasierten Sorgfaltspflichtaufsicht im Rahmen der 4. EU-Geldwäschereirichtlinie und der internationale Fokus, welcher auf die Bekämpfung der Geldwäscherei gelegt wird“, informiert die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) in einer Mitteilung. Das Dispositiv für die Bekämpfung der Geldwäscherei war bisher allen vier Aufsichtsbereichen der FMA angegliedert. Ab dem 1. April wird es im Bereich Geldwäschereipräventation und Andere Finanzintermediäre (GWP/AFI) zusammengefasst. Zudem wird die Geldwäschereiaufsicht personell verstärkt.

Von der Neuorganisation und Verstärkung der Geldwäschereiaufsicht verspricht sich die FMA eine wirksamere und effizientere Bekämpfung der Geldwäscherei. Deren Bekämpfung sowie die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung sei für die Glaubwürdigkeit und Reputation des Finanzplatzes Liechtenstein unverzichtbar, erläutert die FMA in der Mitteilung. Nicht weit zurückliegende Vorfälle hätten gezeigt, dass ein Geldwäschereivorfall die Aufmerksamkeit der Medien anziehen und einen Vertrauensverlust bei Kunden, Geschäftspartnern und in den internationalen Beziehungen hervorrufen kann. Ein solcher Vertrauensverlust seir nur schwer zu beheben. hs

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