Finanzexperten sind die teuersten Arbeitskräfte

17. Juni 2020 13:30

Neuenburg - Arbeitgeber haben in der Schweiz im Jahr 2018 durchschnittlich 61,90 Franken pro Stunde für ihre Arbeitskräfte gezahlt. Am teuersten waren Arbeitskräfte im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen.

Im Jahr 2018 beliefen sich die durchschnittlichen Arbeitskosten in der Schweizer Gesamtwirtschaft auf 61,90 Franken pro Arbeitsstunde. Dies geht aus einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor. Unter Arbeitskosten werden die Kosten verstanden, welche bei den Unternehmen für die Beschäftigung von Angestellten anfallen. Neben Löhnen beinhalten sie also etwa auch Sozialbeiträge sowie Kosten, die mit der Rekrutierung verbunden sind.

Die Arbeitskosten unterscheiden sich je nach Wirtschaftszweig. Am höchsten waren sie 2018 mit 93,20 Franken im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. An zweiter Stelle folgte der Bereich Informatik und Kommunikation mit 79,80 Franken. Besonders niedrig waren die Kosten pro Arbeitsstunde mit 38,40 Franken im Gastgewerbe.

Die Arbeitskosten variieren laut dem BFS aber auch nach der Unternehmensgrösse. So lagen die Kosten pro Arbeitsstunde in der Gesamtwirtschaft in kleinen Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten 17,4 Prozent tiefer als in Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten. Dies wird in erster Linie auf die Unterschiede beim Einkommensniveau zurückgeführt. In kleinen Unternehmen wurden 2018 um 15,5 Prozent tiefere Löhne und Gehälter ausgezahlt als in Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten. ssp

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