Finalisten für Green Business Award benannt

02. Juli 2021 13:44

Luzern - Die Jury des Green Business Award 2021 hat die drei Finalisten bekanntgegeben. Der Gewinner dieses Umweltpreises der Wirtschaft wird im September aus dem Kreis der Unternehmen Wingtra, Designwerk Products und Kern AG gekürt.

Aus 39 Nominierten hat die Jury des diesjährigen Green Business Awards drei Finalisten benannt: Wingtra aus Zürich, Designwerk Products aus Winterthur und die Kern AG aus Konolfingen BE. Der Umweltpreis der Schweizer Wirtschaft wird an Unternehmen vergeben, die Ökologie und Wirtschaftlichkeit erfolgreich kombinieren. Für diesen Wettbewerb kooperieren zentrale Akteure aus Wirtschaft und Umweltschutz wie das Bundesamt für Umwelt, economiesuisse, der Verband für nachhaltiges Wirtschaften (öbu), Swissmem und die Schweizerische Umweltstiftung.

Wingtra entwickelt Hightech-Drohnen für die Vermessung grosser Orte wie Städte, Strassen oder Felder. Laut Unternehmensangaben sind die Hauptkunden für den Flugroboter WingtraOne dementsprechend Fachleute für Vermessung, aber auch Forschende und Landwirtinnen und Landwirte, die ihn für Smart Farming-Anwendungen einsetzen. So könnten bemannte Flüge ersetzt und der Einsatz von Düngemitteln reduziert werden. Zudem könnten in der Landwirtschaft Wasser und Pestizide eingespart werden.

Die Designwerk Products AG erreichte die Endrunde mit ihre elektrischen Futuricum-Lastwagen für praktisch jede Anwendung, etwa in der Recycling-, Verteil-, Bau-, Landwirtschafts- und Forstlogistik. Umwelt, Anwohner und Anwohnerinnen sowie Mitarbeitende blieben dadurch von CO2 und Lärm verschont, so das Designwerk. Seine elektrischen Nutzfahrzeuge hätten den Beweis erbracht, dass Elektromobilität im realen Einsatz funktioniert.

Das Multiformat-Verpackungssystem PackOnTime 2box der Kern AG überzeugte die Jury, weil es für jedes Versandgut die richtige Schachtelgrösse produziert. Es misst die zu verpackenden Artikel dynamisch aus, verpackt sie und verschliesst die Schachtel. Das, so die Kern AG, mache den Einsatz vorproduzierter und zu grosser Standardkartons und das Füllmaterial überflüssig. Die richtige Dimensionierung spare Pappe, Plastik, schaffe Luftkissen und Styroporchips ab und verringere den CO2-Fussabdruck deutlich.

Der Sieger wird am 22. September im Rahmen der Konferenz CE2 – Circular Economic Entrepreneurs des Swiss Economic Forums gekürt. mm

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