FH Graubünden gewinnt weltweiten Tourismus-Wettbewerb

24. Juli 2020 13:10

Chur - Die Sieger im weltweiten Wettbewerb führender Hochschulen im Bereich Tourismus kommen von der Fachhochschule (FH) Graubünden. Diese Students’ League wird von der Welttourismusorganisation UNWTO organisiert.

Die Herausforderungen für die Tourismusstudierenden von mehr als 60 Hochschulen aller Kontinente waren im Wettbewerb der UNWTO schwierig. Für eine Region in Argentinien mussten laut Medienmitteilung der FH Graubünden authentische touristische Produkte unter Einbeziehung der Bevölkerung vor Ort entwickelt werden. Für Spanien waren technologische Lösungen für den Tourismus nach Covid-19 auszuarbeiten. Und für das Golf-Emirat Sharjah sollte die Konzeption innovativer touristischer Produkte für die Zeit nach der Erdölproduktion und Vermarktung erstellt werden. Für die Ausarbeitung der Lösungskonzepte und Einreichen bei der UNWTO hatten die Studierenden 20 Tage Zeit.

Die schlussendlich mit dem 1. Platz belohnten fünf Studierenden der FH Graubünden nutzten die Planungsmethoden des Service Design, um Lösungsansätze zu finden und deren Umsetzbarkeit zu prüfen. Diese bei der Student’s League eingereichten innovativen Lösungen zeichneten sich auch durch Beachtung der Nachhaltigkeitsziele aus. Die Arbeiten wurden erschwert durch die Beschränkungen wegen der  Covid-19-Pandemie, die weitestgehend virtuelle Begegnungen wie etwa in Kreativworkshops und die Nutzung digitaler Werkzeuge notwendig machte.

„Da es sich um Tools handelt, die wir auch in der Lehre einsetzen, fiel den Studierenden der Umstieg entsprechend leichter“,  so Thorsten Merkle, Studienleiter Tourismus an der FH Graubünden. Die FH sei stolz auf die Sieger. Das zeige, „dass  unsere innovative und praxisorientierte Ausbildung den Vergleich mit den Besten der Welt nicht scheuen muss.“

Nach Bewertung der eingereichten Arbeiten war der online live durchgeführte Finalwettkampf der bestplatzierten Teams zu bestehen. Die Aufgabe dabei war, für einen internationalen Hotelkonzern eine zielgruppenspezifische Strategie für soziale Medien zu entwickeln und zu verteidigen. Auch hier siegten die Studierenden aus Chur. gba

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