Felslabor erhält Verstärkung

09. Juli 2019 11:10

Saint-Ursanne JU - Das Felslabor Mont Terri in Saint-Ursanne ist bei der Erforschung von Tongestein eine der international führenden Einrichtungen. Jetzt stossen zwei neue Forschungspartner zu den Organisationen aus aller Welt. Dadurch wird der Forschungsbereich erweitert.

Das Felslabor Mont Terri wird vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo betrieben. Die dort vertretenen Forschungspartner haben sich bislang in erster Linie auf die Erforschung der sicheren Lagerung schwach-, mittel- und hochradioaktiver Abfälle im Untergrund konzentriert. Nun wird dieser Bereich erweitert, wie aus einer Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hervorgeht.

Denn mit dem deutschen Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) stossen zwei neue Institutionen zu den nunmehr 21 Forschungspartnern aus neun Ländern. Und durch die ETH erhält „der bislang noch junge Forschungszweig zur CO2-Speicherung neue Impulse“, wie es in der Mitteilung heisst.

Der Kanton Jura ist Eigentümer des Gesteins. Der Betreiber swisstopo erhält vom Kanton daher jährliche Bewilligungen für die Forschungsprojekte. Seit 1996 sind bislang insgesamt 150 Experimente angelegt worden. Dabei werden die hydrogeologischen, geochemischen und geotechnischen Eigenschaften des Opalinustons untersucht. jh

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