Farmy verdreifacht seinen Umsatz

07. Juli 2020 11:17

Zürich - In der Corona-Krise hat der Online-Markt Farmy kräftigen Nachfragezuwachs um 194 Prozent verzeichnet. Der Trend hat sich inzwischen an beiden Standorten Zürich und Lausanne verstetigt.

Die Corona-Krise hat manchen Wirtschaftszweig stark gebremst. Im Online-Lebensmittelhandel allerdings wurde die Krise zum Schubfaktor. So hat das Start-up Farmy ab Ende Februar einen massiven Zuwachs an Bestellungen verzeichnet. Laut Medienmitteilung hat sich der Umsatz zum Vorjahr beinahe vervierfacht, im April lag das Wachstum bei 255 Prozent. „Die COVID-19-Krise hat dem Online-Lebensmittelmarkt einen deutlichen und nachhaltigen Schub verpasst, der uns etwa zwei Jahre Marktentwicklung überspringen lässt“, berichtet Co-Geschäftsführer und Co-Gründer Roman Hartmann. Während der gesamten Krise hat sich der Umsatz verdreifacht. Zudem ist der durchschnittliche Warenkorbwert im April und Mai von 120 auf 185 Franken gestiegen.

Auch nach der Normalisierung hält der Trend an. Im gesamten ersten halben Jahr 2020 stieg der Umsatz um gut 160 Prozent auf 11,5 Millionen Franken. Farmy nutzte die Zeit der besonders hohen Nachfrage, um auszubauen und Kapazitäten zu erweitern. Am Hauptstandort in Zürich-Altstetten wurden Prozesse optimiert und ein Mehrschichtsystem eingeführt, was zur Verfünffachung des logistischen Durchlaufvolumens führte. Der Mitte 2018 eröffnete Farmy-Standort in Lausanne wächst ebenfalls und macht inzwischen ein Viertel des Gesamtumsatzes aus. Der Umzug in vierfach grössere Räumlichkeiten in Ecublens VD hat die Verzehnfachung des Durchlaufvolumens möglich gemacht. Farmy Lausanne versorgt die gesamte Genfer Seeregion. gba

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