Fangzäune von Geobrugg machen Formel 1 sicherer

07. März 2022 11:53

Romanshorn TG - Geobrugg hat einen neuen Trümmerschutzzaun entwickelt. Mit neuester Technologie will das Unternehmen die Sicherheit etwa bei Formel 1- und Moto GP-Rennen erhöhen. Ausserdem soll das neue Zaunsystem die Sicht der Zuschauer verbessern und nachhaltiger sein.

Der internationale Dachverband von Automobilklubs und Motorsportvereinen, FIA, hat ein neues Maschendrahtzaunsystem von Geobrugg genehmigt. Es soll die Sicherheit etwa in der Formel 1 und anderen hochkarätigen Meisterschaften sowie bei Motorradrennen erhöhen. Gleichzeitig biete es einer Medienmitteilung des Herstellers aus der St.GallenBodenseeArea zufolge Zuschauern eine bessere Sicht auf das Geschehen und sei nachhaltiger.

Dieser neue Trümmerschutzzaun benötigt nicht wie bisherige Systeme alle vier Meter einen Stahlpfosten mit Fundament, sondern nur alle sechs Meter. Das soll im Ernstfall die Gefahr eines Kontakts der Piloten mit einem Pfosten verringern. Ausserdem wird ein grösserer Kabeldurchmesser des Stahldrahts in Kombination mit hochfesten Spiralen verwendet. Bei Tests habe er den Angaben zufolge einer mit 60 Kilometer pro Stunde abgefeuerten 780 Kilogramm schweren Kanonenkugel ebenso standgehalten wie einem Auto, das mit 150 Kilometern pro Stunde aufprallte.

„Wir wollen nicht weniger als eine Revolution bei den Trümmerzäunen“, wird Geobruggs Director of Motorsport Solutions, Jochen Braunwarth, zitiert. „Unser Ziel war es, einen massiven Einfluss auf die Nachhaltigkeit zu haben und gleichzeitig die Sicherheit und Installationsfreundlichkeit des Systems zu verbessern. Ich glaube, wir haben dies und mehr erreicht.“ mm

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