Familienergänzende Kinderbetreuung bekommt Fördermittel

15. April 2020 11:18

Chur - Anbieter der familienergänzenden Kinderbetreuung leisten während der Coronavirus-Pandemie wichtige Dienstleistungen. Um finanzielle Einbussen aufzufangen, sollen sie vom Kanton Graubünden unterstützt werden. Die Kantonsregierung wendet dazu Mittel in Höhe von 1 Million Franken auf.

„Die Anbieter der familienergänzenden Kinderbetreuung sorgen während der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus für Betreuungsangebote für Kinder, sofern eine private Betreuung nicht möglich ist“, erläutert das Departement für Volkswirtschaft und Soziales des Kantons Graubünden in einer Mitteilung. Die Einrichtungen haben jedoch Einbussen bei den Einnahmen aus den Beiträgen der Eltern zu verkraften, während die Fixkosten unverändert geblieben sind. Die daraus resultierenden Defizite könnten von den Trägerschaften der Einrichtungen nicht allein getragen werden, schreibt das Departement.

Beim Ausgleich der fehlenden Elternbeiträge will die Kantonsregierung in die Bresche springen. Sie habe der Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rats einen Nachtragskredit in Höhe von 1 Million Franken beantragt, wird in der Mitteilung erläutert. Die Hälfte der ausserordentlichen Zuwendungen soll von den Gemeinden getragen werden. hs

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