Fairtrail macht Bündner Wege stressfrei

17. Juli 2020 11:17

Chur - Mit der Kommunikationskampagne Fairtrail will der Kanton die friedliche Koexistenz von Wanderern und Bikern auf dem Bündner Wegnetz sicherstellen. Gäste und auch Einheimische sollen sensibilisiert werden.

Wandern, Radfahren, Joggen und Mountainbiken auf den Alpenwegen werden immer beliebter. Der Kanton Graubünden will deshalb mit seiner Kampagne Fairtrail erreichen, dass trotz steigenden Andrangs die Gäste nicht das Gefühl bekommen, ihr Urlaubsziel sei überlaufen. Dasselbe gelte für die Einheimischen, heisst es in der Medienmitteilung des Kantons zu der Kampagne Fairtrail in diesem Sommer.

Sie soll mit typisch Bündner Humor, mit Videos für E‑Mountainbiker über das korrekte Verhalten in der Natur, mit Erklärungen von netten Wanderern und Mountainbikern für einen freundlichen, also „fairen“, Umgang zwischen Urlaubern zu Fuss oder auf dem Velo und jetzt auch E-Bike auf tausenden Kilometern von Wegen, den sogenannten trails, werben. „Nett, suuber und parat“ ist denn auch das Motto der Kampagne.

An 40 Tagen werden in diesem Sommer „Fairdinands“ im ganzen Kanton auf dem Wegenetz unterwegs sein. Dies sind Wanderleiter und Bikeguides. Sie sollen mit Gästen, aber auch Einheimischen sprechen und mit ihren Rückmeldungen etwaige Missstände beseitigen helfen. Ihre Erfahrungsberichte sind dann auf der Internetseite von Fairtrail nachzulesen. 

Ziel ist auch die „Verlangsamung“ des Verkehrs auf den Bündner Wegen. Es geht um Ferien, nicht sportliche Hochleistungen. Deshalb wird hinter der augenfälligen Fairtrail-Kampagne, die möglichst sichtbar sein soll, hinter den Kulissen eine Menge getan. Das reicht von Richtlinien, Leitfäden, Merkblättern und Planungshilfen über Umweltauflagen bis zu Sprachregelungen für den Kundenkontakt. gba

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