Fairphone treibt nachhaltige Mobiltelefone voran

09. März 2021 14:08

Amsterdam - Das niederländische Unternehmen Fairphone entwickelt nachhaltige Mobiltelefone. Nun hat es seine Materialstrategie 2023 vorgestellt und erklärt, es werde sich auf bestimmte Materialien konzentrieren, um somit die Kreislaufwirtschaft voranzubringen.

Fairphone hat 50 Bestandteile von Smartphones auf ihre Eignung für die Kreislaufwirtschaft untersucht, wie aus einer Medienmitteilung des niederländischen Herstellers nachhaltiger Mobiltelefone hervorgeht. Nun will sich Fairphone bei seiner Materialstrategie 2023 auf 14 dieser Materialien konzentrieren, um die Lieferketten nachhaltiger zu gestalten. Dabei handelt es sich um Aluminium, Kobalt, Kupfer, Gold, Indium, Lithium, Magnesium, Nickel, Kunststoffe, Seltene Erden, Silber, Zinn, Wolfram und Zink. Neben der Wiederverwendung legt Fairphone dabei auch Schwerpunkte auf die Wiederverwertung und die Langlebigkeit.

Laut Tirza Voss, Sustainable Materials & Mining Manager bei Fairphone, habe das Unternehmen eine klare Vision, nämlich den fairen Übergang zur Kreislaufwirtschaft. Mit einer fairen Materialbeschaffung wolle Fairphone zudem die Branche dazu inspirieren, diesem Ansatz zu folgen.

Für die Analyse der Materialien sind dabei verschiedene Kriterien herangezogen worden. Dazu gehören der erwartete Anstieg bei der Nachfrage, der Anteil der Elektronikbranche an dieser Nachfrage, die Relevanz für die Funktionalität der Smartphones, ob Fairphone sie verwenden möchte und soziale und ökologische Probleme bei der Materialgewinnung und -wiederverwertung. jh

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