Fachhochschule Graubünden hat neue Strategie

22. Juni 2021 10:16

Chur - Die Fachhochschule Graubünden hat sich eine neue Strategie für die kommenden vier Jahre gegeben. In ihrer neuen Vision formuliert sie ihre Absicht, als agile Hochschule mutig und nachhaltig die Zukunft mitzugestalten.

Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) will nicht nur innovative Hochschule sein, sondern auch im Kanton „wichtige Beiträge zugunsten der Gesellschaft und der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit leisten“. Entsprechend tut sie in ihrer Strategie 2021-2024 die Absicht kund, als „agile Hochschule“ die Zukunft im Kanton „mutig und nachhaltig“ mitgestalten zu wollen.

Wie es in ihrer aktuellen Medienmitteilung heisst, könne diese neue Strategie mit vier Begriffen charakterisiert werden: Braingain, Glocal, Sinnfluencer und nextrovertiert. Braingain beschreibt die Bemühungen der FHGR, ambitionierte Studierende anzuziehen und gut ausgebildete Fachleute in der Region zu halten. Junge Bünderinnen und Bünder sollten ihr Studium im Kanton absolvieren können, wird Regierungsrat Jon Domenic Parolini zitiert. „Die einzigartigen und zukunftsorientierten Studienangebote ziehen zudem junge Menschen aus der ganzen Schweiz nach Graubünden – auch für den erfolgreichen Wirtschaftsstandort und einen attraktiven Lebensraum.“

Glocal will die FHGR sein, indem sie global denkt und lokal handelt. Als Sinnfluencer sollen die Studierenden, Lehrbeauftragten und Mitarbeitenden aufzeigen, dass werteorientiertes Entscheiden und Handeln möglich ist. Für sein zukunftsorientiertes Vorgehen wolle das Fachhochschulzentrum Graubünden nextrovertiert sein, also Mut und Neugierde ausstrahlen, die anregend wirken.

Mit ihren Entwicklungsschwerpunkten „Beitrag zur Regionalentwicklung“, „Technik“ und „Gesundheit“ sollen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Kantons gesteigert und seine Gesellschaft unterstützt werden. Der Schwerpunkt „Innovatives lebenslanges Lernen“ will Studierenden und Berufstätigen ein umfassendes Angebot an neuen Lehr- und Lernformen bieten.

Die FHGR verzeichnet 2020, im ersten Jahr ihrer Selbständigkeit, einen Studierendenrekord: 1936 Bachelor- und Masterstudierende und 377 Studierende in der Weiterbildung. Damit werde die Palette der „schweizweit einzigartigen Bachelorangebote“ auf acht erhöht. Jedoch sei der mit Forschungs- und Dienstleistungsprojekten erzielte Umsatz 2020 im Vergleich zum Vorjahr um rund 15,9 Prozent auf 10,6 Millionen Franken markant gesunken. Ab diesem Herbst stehen die neuen Studiengänge Digital Supply Chain und Computational and Data Science auf dem Lehrplan. mm

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