Fachhochschule Graubünden eröffnet Bregaglia Lab

06. September 2022 10:05

Chur/Promontogno GR - Die Fachhochschule Graubünden will mit ihrem Bregaglia Lab Wirtschaft, Tourismus und den Lebensraum stärken. Im Rahmen ihrer Initiative „Laboratorium für zukunftsfähige Regionen“ soll im Bergell das Zusammenspiel zwischen Forschung und Praxis gestärkt werden.

Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) hat im Rahmen ihrer Initiative „Laboratorium für zukunftsfähige Regionen“ in Promontogno zusammen mit der Gemeinde Bregaglia das Laboratorio vivente Bregaglia, kurz Bregaglia Lab, eröffnet. Dies ist nach dem ebenfalls in diesem Jahr in Betrieb genommenen Surselva Lab in Ilanz der zweite regionale Standort, an dem Wirtschaft, Tourismus und der Lebensraum gestärkt werden sollen. Weitere seien geplant, heisst es in einer Medienmitteilung der FHGR.

Mit einem partizipativen Ansatz will sie gemeinsam mit Akteuren vor Ort Veränderungsprozesse anstossen und Chancen aufzeigen. „Bei den Regionallaboren geht es darum, Projekte zu entwickeln, die aus den individuellen regionalen Herausforderungen abgeleitet und zusammen mit den involvierten Gemeinden, Institutionen und der lokalen Bevölkerung angegangen werden“, wird Ulrike Zika zitiert, Leiterin des Departments für Entwicklung im alpinen Raum und Mitglied der Hochschulleitung.

Regionale Akteure können die Fachhochschule Graubünden mit der Ausarbeitung angewandt-wissenschaftlicher Fragestellungen beauftragen. Ein weiterer Austausch mit der regionalen Bevölkerung soll durch Veranstaltungen und Angebote zur Weiterbildung entstehen.

Onna Rageth, die Leiterin des Reallabors Bergell, findet es „zentral, dass wir Projekte aufgleisen, die von den Bergellerinnen und Bergellern aktiv mitgestaltet werden können, sowohl während der Ideenfindung als auch in der Umsetzung. Damit schaffen wir die Basis für eine partizipative Weiterentwicklung dieses alpinen Lebensraums.“ mm

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